27.11.2013 - 13:05 Uhr von Heinrich Lingner

Mercedes 250 GLA 4matic im Fahrbericht

Ab Ende November ist der Mercedes GLA bestellbar, ab dem
Frühjahr wird er ausgeliefert. Transponder und Autobahnvignette:
Dieser GLA ...
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Ab Ende November ist der Mercedes GLA bestellbar, ab dem Frühjahr wird er ausgeliefert. Transponder und Autobahnvignette: Dieser GLA ...

© Mercedes

Ab Ende November ist der Mercedes GLA bestellbar, ab nächstem Frühjahr wird er an die Kunden geliefert. Höchste Zeit also für eine erste Ausfahrt mit dem kleinen Mercedes-SUV.

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Links Leitplanken, dahinter ein Stausee, rechts sandfarbende Felsen, ein paar Büsche. Die Landstraße windet sich die Hügel hoch, von der Küste südlich von Barcelona ins Gebirge rund um das Idiada-Testgelände. Rüdiger Rutz kurbelt lässig am Lenkrad des Mercedes GLA 250, registriert die leichten Stöße des holprigen Asphalts.

Mercedes GLA in drei Abstimmungen lieferbar

Das Fahrwerk, kombiniert mit einer um 40 Millimeter höhergesetzten Karosserie sei natürlich etwas straffer abgestimmt als jenes der Basisversion, sagt der Ingenieur. Und erläutert, dass der Mercedes GLA in drei Abstimmungen lieferbar sei. Neben dem Normalfahrwerk wird der kleine SUV auf Wunsch mit einem Offroad- oder einem Dynamikfahrwerk zu haben sein. Letzteres gehört zur AMG-Line, doch selbst da sei es abwählbar.

Dass es zudem einen Mercedes GLA 45 AMG mit 360 PS geben wird, ist ohnehin kein richtiges Geheimnis mehr. Zum Marktstart wird der kleinste Mercedes-SUV allerdings nur mit vier Motoren verfügbar sein - zwei Diesel und zwei Benziner. Die Modellpalette beginnt mit dem 156 PS starken Mercedes GLA 200, der trotz seines Namens nur 1,6 Liter Hubraum hat (ab 29.304 Euro). Basis-Diesel ist der 200 CDI mit 136 PS (32.130 Euro), darüber rangieren der 220 CDI mit 170 PS (rund 39.000 Euro) und der 211 PS starke 250 (37.497 Euro).

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Serienmäßig werden bei all diesen Modellen die Vorderräder angetrieben, optional gibt es Allradantrieb, wobei die 4matic-Versionen des Mercedes GLA grundsätzlich mit DCT-Getriebe gekoppelt sind. Abgesehen davon wolle man dem Kunden möglichst hohe Flexibilität und Individualität bei der Wahl bieten, erläutert Axel Andorff, strategischer Projektleiter der Frontantriebsplattform.

Mercedes GLA lässt Freiraum für Individualität

So seien fast alle Kombinationen möglich: Allradantrieb mit und ohne Offroadpaket oder Dynamikfahrwerk, alle Motoren mit Frontantrieb oder 4matic und in allen Ausstattungen. Ob es jedoch das Offroad-Fahrwerk in der höhergesetzten Karosserie auch für die Frontantriebs-Modelle geben wird, sei noch nicht entschieden. Sicher ist dagegen, dass der Mercedes GLA - genau wie seine Ausgangsbasis A-Klasse - neben der Basisversion in den optionalen Ausstattungslinien Style, Urban und AMG-Line kommen wird.

Selbst fahren darf der Redakteur noch nicht, also nimmt er beim Fahrzeugwechsel einmal im Fond des Mercedes GLA 200 CDI mit Sechsgang-Schaltgetriebe und Basisausstattung Platz. Viel mehr Raum als in einer A-Limousine gibt es hier nicht, dafür haben Einstieg und Kopffreiheit deutlich gewonnen. Schon weil die Passagiere im Mercedes GLA 80 Millimeter höher sitzen, dürften sie längere Strecken im Fond als deutlich angenehmer empfinden. Allzu hohe Erwartungen an den Knieraum sollte man angesichts des gleichen Radstands dennoch nicht stellen.

Vergleichsweise knapp fällt auch der Laderaum hinter den Sitzen aus. 421 Liter soll das Gepäckabteil des Mercedes GLA fassen, immerhin 80 mehr als das der A-Klasse (341 Liter). Zugunsten des Raumgefühls sollte man auf die Sportsitze mit integrierten Kopfstützen verzichten und das große Schiebedach bestellen. Auf die Dachluke ist Projektleiter Andorff besonders stolz - zu Recht, denn sie ist sehr großzügig bemessen und weckt so Erinnerungen an die fast vergessene Gattung der Cabrio-Limousinen.

Mercedes GLA mit Offroad-Fahrprogramm

Die Straße wird etwas schlechter, nichts am Mercedes GLA klappert, auch nicht das Dach. Axel Andorff ist zufrieden, auch weil dieser Mercedes GLA ohne Offroad-Paket deutlich geschmeidiger über die Landstraße stromert. Für einen kurzen Ausflug über einen legalen Feldweg ist wieder der Mercedes GLA 250 gefragt, den dieser ohne Hilfe des Offroad-Programms bewältigt. Es wird über einen Schalter in der Mittelkonsole aktiviert und beeinflusst ESP, ABS, Schaltstrategie und Gasannahme. Für steile Bergabfahrten gibt es zusätzlich einen Knopf, der hier jedoch ebenso wenig gebraucht wird wie die unterhaltsame Offroad-Anzeige für Neigungswinkel, Gefälle und Lenkwinkel.

Das Testgelände ist erreicht, der Redakteur muss aussteigen. Ab Ende November ist der Mercedes GLA bestellbar, Anfang 2014 beginnt die Serienproduktion. Dann darf der Schreiber endlich selbst hinters Steuer.

Drei Fahrwerke für den GLA

Der SUV zur A-Klasse wird mit drei Abstimmungen vom Band laufen: der Basisversion, der 40 Millimeter höheren Offroad-Variante und mit einem straffen Dynamikfahrwerk. Dabei ist der 4matic-Allradantrieb im Mercedes GLA für alle Varianten verfügbar.

Quelle: 2013 Motor-Presse Stuttgart
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